Mittwoch, 20. Juli 2011

Reise nach Winnipeg



Alles begann um ca. 8.45 Uhr! Da kam unser Bus nach Brugg. Auf dem Bahnhof warteten ein paar Kollegen auf mich. Das fand ich sehr schön. Nach einer weiteren Verabschiedung von ihnen fuhren wir mit dem Zug nach Kloten. Da ich die zwei grossen Koffer schon vorher auf den Flughafen gebracht hatte, war es eine angenehme Fahrt. Am Flughafen gingen wir einen Kaffe trinken. Ich bekam einen Telefonanruf nach dem andern. So zog sich alles etwas hin. Merci an die Anrufer! Danach schauten wir uns auf dem Flugplatz-Areal um. Um 12.15 Uhr leuchtete an  der Informationstafel der Aufruf, zum Gate zu gehen. Dann hiess es Abschied nehmen, von meinem Bruder und meiner Mutter. Keiner weiss, wie lange wir uns nicht mehr sehen.

Nach den Sicherheitskontrollen hiess es warten bis um 13.05 Uhr. Elf Stunden Flug stand auf dem Programm, und die sollten zum Höllentrip werden: Meine Nachbarin wollte nur schlafen. Die letzten drei Stunden schrie ein Baby die ganze Zeit.
Ausserdem bekamen wir etwa vier Mahlzeiten. Abgesehen davon, dass ich nicht einen Moment schlafen konnte, war es okay. Das Kabinenpersonal gab sich wirklich Mühe.

Wir landeten pünktlich in Chicago. Vor dem Zoll musste ich ca. 45 Minuten warten. Ich war wie auf Nadeln, denn mein Weiterflug sollte zwei Stunden nach dieser Ankunft erfolgen.
Nach dem Zoll die Koffer holen und so schnell wie möglich mit dem Flughafenzug zu Gate 1! Dort wollte ich vor dem Einchecken noch schnell meinen Flug auf der Informationstafel sehen. Ich fand ihn, jedoch stand dahinter: cancelled. Am Check- In sagte man mir nichts. Mein Flug ging einfach 2.5 Stunden später.

United Airline liess mich nicht mal ein Mail an meine Gastfamilie schreiben, denn 9 Dollar für das Internet am Flughafen wollte ich nicht bezahlen. Ich konnte doch nichts dafür.

Pünktlich um 8.30 p.m. sass ich in der kleinen Maschine, die mich sicher nach Winnipeg brachte. Da hiess es zuerst mal Zollabfertigung (ging etwa 20 Minuten, da das Interview sehr lange dauerte). Als das letzte Hindernis genommen war, wurde ich abgeholt und zu meiner Gastfamilie gebracht. Diese wartete bereits mit einem Apéro auf mich. Ich begrüsste alle und sofort begann das Gespräch mit Lorraine. Sie zeigte mir das Haus und wir redeten lange miteinander. Sie ist sehr nett und will viel über mich und die Schweiz wissen. Ich bin ihr erster Student aus Europa. Heute (Mittwoch) hat sie sich extra einen Tag frei genommen, um mit mir Winnipeg zu erkunden.

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