Schlussendlich telelefonierte ich mit der Swiss. Als dies sich als eine unglückliche Lösung entpuppte, fuhr ich kurzerhand nach Zürich-Flughafen. Dort erhielt ich im zweiten Anlauf mein Ticket nach Winnipeg, Kanada. Nachdem dieser Schritt geklappt hatte, informierte ich meinen Chef über meine Zukunftspläne. So jetzt hatte ich, da mein Flug erst Mitte Juli 2011 ging, noch ein halbes Jahr Zeit, um zu planen und organisieren. Viele Stunden verbrachte ich am Computer. Zuerst musste ich mich bei einer Sprachschule anmelden, was gar nicht so einfach ist, wenn man nicht allzu grosse Englischkenntnisse besitzt. Zudem brauchte ich einen Pass, einen Versicherungsnachweis, einen internationalen Führerausweis und Passfotos.
Mitte März began ich Kündigungen zu schreiben: Arbeitgeber, Wohnung, Bilag und noch ein paar mehr. Es war ein sehr befreiendes Gefühl! Nun ging es darum zu entscheiden, welche Sachen behalten, welche entsorgt und welche Dinge in der eigenen Familie noch gebraucht werden können. Das Wichtigste, das ich nie hergeben würde, ist mein treues Auto (Mitsubishi Lancer, 14 Jahre jung und rund 246'000 km lang). Er bleibt in der Box!
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